Tamoxifen Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen

Der Ansatz, zusätzlich geringe Dosen des aktiven Stoffwechselproduktes zu verabreichen, könnte somit zukünftig auf viele andere Bereiche der Arzneimittetherapie erfolgreich übertragen werden. Im Vergleich zu Chemotherapien werden antihormonelle Therapien zwar meist als gut verträglich empfunden. Dennoch können auch hier die Nebenwirkungen belastend sein – insbesondere, da die Behandlung über viele Jahre andauert. Das Fehlen der Hormone führt typischerweise zu Wechseljahressymptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Haarausfall und trockenen Schleimhäuten – auch im Vaginalbereich.

  • Der Wirkstoff Tamoxifen ist zugelassen für die Behandlung von hormonabhängigen Brusttumoren.
  • Deshalb sind sie nur für Frauen geeignet, die sich bereits in der Postmenopause, d.
  • Aromatasehemmer verhindern durch Blockieren eines bestimmten Enzyms die Umwandlung der Vorstufen von Östrogen in das aktive Hormon.
  • Anti-Östrogene besetzen die Bindungsstellen der Hormonrezeptoren auf den Tumorzellen, an die sonst die Östrogene andocken und den Wachstumsreiz auslösen.

Tamoxifen ist ein Wirkstoff, der hauptsächlich zur Therapie von Brustkrebs (Mammakarzinom) eingesetzt wird. Der Arzneistoff wirkt als selektiver Modulator von Estrogenrezeptoren (SERM) und ist ein sogenanntes Antiestrogen. Tamoxifen wird über CYP2D6 in einen aktiven Metaboliten metabolisiert, weshalb bei Patienten mit nicht-funktionalen CYP2D6-Allelen nur eine reduzierte Wirksamkeit erzielt wird.

Innovationen: Interaktiv für die Gesundheit

Deshalb sind sie nur für Frauen geeignet, die sich bereits in der Postmenopause, d. Fulvestrant wird derzeit nur bei Frauen eingesetzt, deren Brustkrebs fortgeschritten und/oder metastasiert ist. Die Art der antihormonellen Behandlung hängt zunächst vor allem davon ab, ob die Patientin sich vor (prä-) oder nach (post-) den Wechseljahren befindet.

Wann wird Tamoxifen angewendet?

„Unser Ziel ist es, die Therapie an den persönlichen Merkmalen jeder einzelnen Patientin auszurichten und die Wirkstoffkonzentration über den gesamten Therapiezeitraum konstant zu halten. So können wir sicherstellen, dass ausreichend Wirkstoff vorhanden ist, um das Tumorwachstum effektiv zu stoppen“, erklärt Schwab. Die Studie wird in mehreren Behandlungszentren in Deutschland in Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie der German Breast Group (GBG) Forschungs GmbH durchgeführt. „Die zusätzliche Gabe von synthetisch hergestelltem Endoxifen zu einer bestehenden Tamoxifengabe stellt eine völlig neue Therapieform dar, die für alle Patientinnen mit einer fehlenden bzw.

Der Experte erläutert die Vor- und Nachteile der neuen Therapieoptionen und betont, dass CDK4/6-Inhibitoren https://nabl-india.org/steroidabhangigkeit-risiken-erkennen-und-richtig-2/ die Tür zur Kombinationstherapie mit anti-endokrinen Wirkstoffen öffnen.